Die Lebensmittel- und Getränkebranche setzt zunehmend auf nachhaltige Verpackung. So versuchen auch die Hersteller ihren beitrag in Bezug auf die Klimakrise zu leisten. Das ist an sich keine Überraschung, denn auch die Konsument*innen drängen auf Veränderungen. Laut einer Studie von Trivium (Hersteller USA) würde fast die Hälfte der Konsument*innen keine Produkte in umweltschädlichen Verpackungen kaufen, und fast drei Viertel sind bereit, mehr für nachhaltige Verpackungen zu bezahlen.

Wie schon im letzten Blog-Beitrag geschrieben, ist das Thema vielschichtig. Beim Kunststoff gibt es nun einen spannenden Trend. Hier wird verstärkt auf recyclten Kunststoff gesetzt, der aus dem Ozean gefischt wird. Hier haben wir uns gerade die Kombination von Palmblattschalen mit Deckeln aus recyclten Ozean Plastik angesehen.

In diesem Fall handelt sich beim Palmblatt um das natürlich zu Boden gefallene Blatt einer Arekapalme. Das Material muss also nicht extra hergestellt werden. Es wird nach dem Leihprinzip von der Natur genommen, umgeformt und nach der Nutzung ohne Umwege an sie zurückgegeben (Palmblatt ist kompostierbar). Dieser Kreislauf nennt sich Cradle-to-Cradle.

Gerde für den To-Go-Bereich ist das eine tolle Alternative. Der Deckel aus Kunststoff hält sehr gut auf der Palmblattschale. So wird ein Ausschütten beim Transport vermieden. Die Schale kann in den Biomüll und der Deckel in den Kunststoffabfall. wenn die Konsument*innen hier mitarbeiten, kann so das To-Go-Geschirr wieder in den Kreislauf eingebracht werden.

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